Minergie-Bauten in Liechtenstein
www.minergie.li

Minergie ist ein freiwilliger Baustandard, der den rationellen Energieeinsatz und die breite Nutzung erneuerbarer Energien bei gleichzeitiger Verbesserung der Lebensqualität und Senkung der Umweltbelastung ermöglicht. Unter dem Begriff Minergie werden sämtliche Produkte wie zum Beispiel Minergie, Minergie-P, Minergie-ECO usw. zusammengefasst. Minergie definiert die einzuhaltenden Grenzwerte im Energieverbrauch. Die Wege dazu sind vielfältig. Wichtig ist, dass das ganze Gebäude von der Gebäudehülle bis zur Haustechnik als integrales System betrachtet wird. Die Energieverordnung zum aktuellen Baugesetz gewährleistet bereits jetzt ein sehr hohes Niveau bei der Wärmedämmung und erleichtert dadurch die Zielerreichung der Minergie-Standards.
Zertifizierungsstelle Für die Zertifizierung von Minergie-Bauten im Fürstentum Liechtenstein ist die Energiefachstelle zuständig.
Der Weg zum Zertifikat
Schritt 1: Antrag Planende, Architekten oder Ingenieure, stellen einen Antrag bei der Zertifizierungsstelle. Der Antrag enthält die Berechnung nach SIA-Norm 380/1 «Thermische Energie im Hochbau» sowie den MINERGIE®-Nachweis. Die für die Zertifizierung notwendigen Unterlagen sind aufgrund des Baubewilligungsverfahrens bereits verfügbar.
Schritt 2: Zusicherung Die Zertifizierungsstelle prüft die Unterlagen und gibt – sofern die Anforderungen erfüllt sind – die Zusicherung für die Zertifizierung. Danach darf das Gebäude respektive das Projekt als MINERGIE®-Objekt bezeichnet werden, auch zu Werbezwecken.
Schritt 3: Realisierung Mit der Baubestätigung melden die Antragsstellenden der Zertifizierungsstelle den Abschluss der Baumassnahmen (Neubau oder Modernisierung) sowie deren planungskonforme Realisierung.
Schritt 4: Zertifizierung Die Zertifizierungsstelle händigt das Label aus. Ein definitives Zertifikat mit Labelnummer garantiert ein MINERGIE®-Haus. Mittels Stichproben an fertigen Gebäuden, allenfalls auch während der Bauphase, wird die Qualität geprüft.
Förderung
Laut Energiekonzept 2013 soll die Erreichung des Minergie-Standards bei Alt- und Neubauten finanziell unterstützt und somit ein Anreiz zur Erfüllung dieses besonders energieeffizienten Standards geschaffen werden. Sofern die Bauten zertifiziert sind und über eine Wärmerückgewinnung verfügen, soll ein Anteil der Mehrinvestitionen über Förderungen finanziert werden.
Die Verschärfung der Wärmedämmvorschriften durch die Energieverordnung zum Baugesetz hat zur Konsequenz, dass Neubauten und energetisch vergleichbare Umbauten bereits einen sehr hohen Standard erreichen. Um die definierten Minergie-Anforderungen einzuhalten, sind derzeit nur geringfügige Verbesserungen der Wärmedämmung sowie eine kontrollierte Lüftung nötig.
Die Anforderungen an Minergie-Bauten wurden zum 01.01.2009 verschärft.
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Minergie ist ein freiwilliger Baustandard, der den rationellen Energieeinsatz und die breite Nutzung erneuerbarer Energien bei gleichzeitiger Verbesserung der Lebensqualität und Senkung der Umweltbelastung ermöglicht. Unter dem Begriff Minergie werden sämtliche Produkte wie zum Beispiel Minergie, Minergie-P, Minergie-ECO usw. zusammengefasst. Minergie definiert die einzuhaltenden Grenzwerte im Energieverbrauch. Die Wege dazu sind vielfältig. Wichtig ist, dass das ganze Gebäude von der Gebäudehülle bis zur Haustechnik als integrales System betrachtet wird. Die Energieverordnung zum aktuellen Baugesetz gewährleistet bereits jetzt ein sehr hohes Niveau bei der Wärmedämmung und erleichtert dadurch die Zielerreichung der Minergie-Standards.
Zertifizierungsstelle Für die Zertifizierung von Minergie-Bauten im Fürstentum Liechtenstein ist die Energiefachstelle zuständig.
Der Weg zum Zertifikat
Schritt 1: Antrag Planende, Architekten oder Ingenieure, stellen einen Antrag bei der Zertifizierungsstelle. Der Antrag enthält die Berechnung nach SIA-Norm 380/1 «Thermische Energie im Hochbau» sowie den MINERGIE®-Nachweis. Die für die Zertifizierung notwendigen Unterlagen sind aufgrund des Baubewilligungsverfahrens bereits verfügbar.
Schritt 2: Zusicherung Die Zertifizierungsstelle prüft die Unterlagen und gibt – sofern die Anforderungen erfüllt sind – die Zusicherung für die Zertifizierung. Danach darf das Gebäude respektive das Projekt als MINERGIE®-Objekt bezeichnet werden, auch zu Werbezwecken.
Schritt 3: Realisierung Mit der Baubestätigung melden die Antragsstellenden der Zertifizierungsstelle den Abschluss der Baumassnahmen (Neubau oder Modernisierung) sowie deren planungskonforme Realisierung.
Schritt 4: Zertifizierung Die Zertifizierungsstelle händigt das Label aus. Ein definitives Zertifikat mit Labelnummer garantiert ein MINERGIE®-Haus. Mittels Stichproben an fertigen Gebäuden, allenfalls auch während der Bauphase, wird die Qualität geprüft.
Förderung
Laut Energiekonzept 2013 soll die Erreichung des Minergie-Standards bei Alt- und Neubauten finanziell unterstützt und somit ein Anreiz zur Erfüllung dieses besonders energieeffizienten Standards geschaffen werden. Sofern die Bauten zertifiziert sind und über eine Wärmerückgewinnung verfügen, soll ein Anteil der Mehrinvestitionen über Förderungen finanziert werden.
Die Verschärfung der Wärmedämmvorschriften durch die Energieverordnung zum Baugesetz hat zur Konsequenz, dass Neubauten und energetisch vergleichbare Umbauten bereits einen sehr hohen Standard erreichen. Um die definierten Minergie-Anforderungen einzuhalten, sind derzeit nur geringfügige Verbesserungen der Wärmedämmung sowie eine kontrollierte Lüftung nötig.
Die Anforderungen an Minergie-Bauten wurden zum 01.01.2009 verschärft.