Energiestrategie 2020

 

März 2017 - Zwischenstandsbericht Energiestrategie 2020

 

Regierung verabschiedet Halbzeitbilanz zur Energiestrategie 2020 

Pressemitteilung vom 10.03.2017 

 

Vaduz (ots/ikr) - Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 7. März 2017 einen Rück- und Ausblick zur Halbzeit der Energiestrategie 2020 verabschiedet.

 
Die Halbzeitbilanz zur Energiestrategie 2020 stellt die aktualisierte Zielerreichung der 20-20-20 Ziele der Energiestrategie 2020 dar. Dabei wird festgestellt, dass die Verbesserung der Energieeffizienz um 20% zur Verbrauchsstabilisierung trotz Bevölkerungs-, Beschäftigungs- und Wirtschaftswachstum auf gutem Wege ist und weiteres Potential beinhaltet.
 
Die Erhöhung des Anteils erneuerbarer, einheimischer Energie auf 20% gestaltet sich aufgrund wegfallender realisierbarer Potentiale wie Rheinkraftwerke, Geothermienutzung und Windkraftnutzung als schwieriger. Eine gewisse Kompensation soll durch verstärkte Nutzung von Abwärme aus der Kehrrichtverbrennungsanlage Buchs und weiterer Effizienzanstrengungen erreicht werden. Die Analyse der CO2-Reduktion zeigt, dass die Zielsetzung von 20% Reduktion bis 2020 gefährdet ist, aufgrund des Potentials aber knapp erreichbar sein dürfte.
 
Die Halbzeitbilanz enthält deshalb neue 6 Handlungsempfehlungen und wurde mit einem auf den neusten Stand aktualisierten Anhang zu den 47 Massnahmen ergänzt. Es besteht so wiederum ein aktuelles Dokument für die weitere Planung und Umsetzung der verschiedenen Massnahmen zur zweiten Halbzeit, welche bis 2020 läuft.
 

29.05.2012 - Regierung stellt neue Energiestrategie vor

29.05.2012 - Regierung stellt neue Energiestrategie vor

Die Energiestrategie in Form übersichtlicher Broschüren zum Download:

 

 

"Die Energiestrategie 2020 löst das <Energiekonzept 2013> ab und baut zugleich auf den erfolgreichen Elementen auf", betonte Regierungschef-Stellvertreter Martin Meyer anlässlich der heutigen Pressekonferenz. Mit der Energiestrategie 2020 will die Regierung über die Steigerung der Energieeffizienz 20 Prozent des Energieverbrauches einsparen, den Anteil der erneuerbaren einheimischen Energieträger auf 20 Prozent erhöhen und den Treibhausgas-Ausstoss um 20 Prozent gegenüber 1990 senken.

 

Energieflussdiagramm

 

„Erstmals wurde im Rahmen der Energiestrategie auch ein Energieflussdiagramm für Liechtenstein erstellt. Es zeigt auf, wo wie viel Energie verbraucht wird. Von besonderem Interesse war es, zu erfahren, welche Energieformen in welchen Sektoren verbraucht werden, da wir dadurch auch Einsparungsmöglichkeiten und Potential für Effizienzsteigerungen lokalisieren konnten“, sagt Sandro D’Elia, Ressortsekretär der Regierung.

Abgeleitet aus dem Energieflussdiagramm wurden sechs Handlungsfelder festgelegt. Jedes Handlungsfeld enthält ein Bündel von konkreten Massnahmen. Neben dem Gebäudesektor, der emissionsarmen Mobilität, der Energieeffizienz, der Erzeugung und Beschaffung von Energie wurden die Bewusstseinsbildung und die Schaffung von Entscheidungsgrundlagen als wesentliche Handlungsbereiche Identifiziert.

 

Freiwilligkeit und Fördermassnahmen

 

Die Umsetzung der Massnahmen soll auf verschiedenen Wegen erreicht werden. Im Vordergrund steht die Freiwilligkeit begleitet von Fördermassnahmen und verstärkter Information."