Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen

KWK-Anlagen produzieren Strom und nutzen die Abwärme für Heizzwecke.


Landesförderung

3 Förderelemente

 

1. Investitionsbeitrag für installierte elektrische Leistung

 

400.- CHF pro Anlagen von 1 bis 250 kWel.

> Bitte beachten Sie auch, dass hier die meisten Gemeinden diesen Beitrag bis zur Maximalgrenze von CHF 10‘000.- dazugeben. Das heisst, dass für Anlagen bis 25kWp CHF 800.- pro kWp (Land CHF 400.- und Gemeinde CHF 400.-) als Einmalförderung möglich sind. 

 

2.) Stromvergütung 

 

Der Strom wird wahlweise über eine feste Einspeisevergütung oder nach dem marktorientiertem Preis vergütet und kann soweit möglich selber verbraucht werden. 

 

3.) Investitionsbeitrag für die Haustechnikanlage 

 

Die Bewertung erfolgt analog der Förderung für Haustechnikanlagen. Massgebend sind die beheizte Energiebezugsfläche und der Brennstoff. 

> Bitte beachten Sie auch, dass auch hier die meisten Gemeinden diesen Beitrag bis zur Maximalgrenze von CHF 10‘000.- dazugeben.

Gemeindeförderung

Zusätzlich zu der Landesförderung erhalten Sie von den meisten Gemeinden eine Förderung von bis zu 100% der Landesförderung bis zur jeweiligen Höchstgrenze. Bitte fragen Sie in Ihrem konkreten Fall direkt bei Ihrer Gemeinde an

Förderprinzip

Grundelement des Modells ist neben einer Investitionsförderung auch die Abnahme- und Vergütungsverpflichtung für den produzierten Strom durch den Netzbetreiber.

Betreiber von KWK-Anlagen erzeugen ihren eigenen Strom. Dieser selbst produzierte Strom kann selber verbraucht und/oder ins öffentliche Netz eingespeist werden. Die Messung erfolgt beim Eigenverbrauchsmodell mittels eines Zählers welcher Bezug und Einspeisung gleichzeitig erfassen kann. Selbst verbrauchter Strom wird von der Messung nicht erfasst. Wichtig ist bei diesem Modell deshalb, dass der Verbrauch möglichst gleichzeitig mit der Produktion stattfindet. Durch organisatorische Massnahmen (Steuerbare relevante Verbraucher wie Wärmepumpen, Wärmepumpenboiler, Kühlanlagen etc.) kann der Eigenversorgungsgrad und damit die nicht bezogene Strommenge massgeblich erhöht werden.