Landesförderung

Förderprinzip

Grundelement des Fördermodells ist neben einer Investitionsförderung auch die Abnahme- und Vergütungsverpflichtung für den produzierten Strom durch den Netzbetreiber. So können die Anlagenbetreiber zum einen im Eigenverbrauchsmodell den Strom vor Zähler selber brauchen. Weiters haben sie die Möglichkeit, den überschüssigen Strom mit einer festen Einspeisevergütung von 10 Rp/kWh in das öffentliche Netz einzuspeisen.

 

Investitionsbeitrag

 
  • 400.- CHFpro kWp installierte elektrische Gleichstromleistung. 
  • Max. 250 kWp
  • grössere Anlagen können als "Andere Anlage" gemäss Art. 15 EEG gefördert werden. 

 

 

Stromvergütung

 

  • Der Strom kann, soweit möglich, selber verbraucht werden.
  • Anlagen von 1 bis 250 Kilowatt: feste Einspeisevergütung für 10 Jahre von aktuell 10 Rp/kWh.
  • Die Anlage muss bis zum 31. Dezember 2020 in Betrieb genommen werden.

 

Messung Eigenverbrauch: Die Messung erfolgt beim Eigenverbrauchsmodell mittels eines Zählers, welcher Bezug und Einspeisung gleichzeitig erfassen kann. Selbst verbrauchter Strom wird von der Messung nicht erfasst. Wichtig ist bei diesem Modell deshalb, dass der Verbrauch möglichst gleichzeitig mit der Produktion stattfindet. Durch organisatorische Massnahmen (Steuerbare relevante Verbraucher wie Wärmepumpen, Wärmepumpenboiler, Kühlanlagen, Elektroauto, etc.) kann der Eigenversorgungsgrad und damit die nicht bezogene Strommenge massgeblich erhöht werden

Gemeindeförderung

Zusätzlich zu der Landesförderung erhalten Sie von den meisten Gemeinden eine Förderung von bis zu 100% der Landesförderung bis zur jeweiligen Höchstgrenze. Bitte fragen Sie in Ihrem konkreten Fall direkt bei Ihrer Gemeinde an.

Hinweise/ Voraussetzungen

Eigenverbrauch

Der Strom kann, soweit möglich, selber verbraucht werden.

 

Messung Eigenverbrauch: Die Messung erfolgt beim Eigenverbrauchsmodell mittels eines Zählers, welcher Bezug und Einspeisung gleichzeitig erfassen kann. Selbst verbrauchter Strom wird von der Messung nicht erfasst. Wichtig ist bei diesem Modell deshalb, dass der Verbrauch möglichst gleichzeitig mit der Produktion stattfindet. Durch organisatorische Massnahmen (Steuerbare relevante Verbraucher wie Wärmepumpen, Wärmepumpenboiler, Kühlanlagen, Elektroauto, etc.) kann der Eigenversorgungsgrad und damit die nicht bezogene Strommenge massgeblich erhöht werden

 

Bewilligung

Photovoltaikanlagen sind bewilligungspflichtig.
 
Verwirkung des Anspruches 
Der Anspruch auf Ausrichtung von Förderbeiträgen erlischt, wenn mit den Massnahmen begonnen wird, bevor eine rechtskräftige Zusicherung der Förderbeiträge vorliegt.
 
Projektverfasser/in
Die Förderbeiträge werden nur dann ausgerichtet, wenn eine fachkundige Planung und Ausführung der Massnahmen gewährleistet ist. 
 
Befristung

Die Zusicherung der Förderung ist gemäss Art. 25 EEG befristet. Die Massnahme ist binnen eines Jahres ab der Entscheidung über die Gewährung von Förderbeiträgen zu beginnen und binnen zwei Jahren abzuschliessen. 

 

Die Anlage muss bis zum 31. Dezember 2020 in Betrieb genommen werden.