Energetische Gebäudesanierung

Wärmedämmungen bei Altbauten werden gefördert

Die Förderbeiträge betragen 2`000.- bis 200`000.- CHF und berechnen sich in Abhängigkeit der Einzelbauteile sowie deren Fläche. Die Höhe der zu erwartenden Förderungen kann mit unten stehender Tabelle selbst abgeschätzt werden. Förderbeiträge werden je Massnahmenkategorie nur einmal ausgerichtet.

Landesförderung

Wand und Boden zu Aussenluft: 70.- CHF/m2

U-Wert ≤ 0.2 W/m2K

Sanierung der Fenster oder 

U-Wert unsanierte Fenster ≤ 2.0 W/m2K 

 

Fenster/ Aussentüren: 70.- CHF/m2

U-Wert ≤ 1.1 W/m2K und U-Wert Glas ≤ 0.7 W/m2K

Die Aussenwand muss entweder mitsaniert werden oder der U-Wert der weiterhin bestehenden Aussenwand ist ≤ 0.4W/m2K 

 

Dach: 55.- CHF/m2

U-Wert ≤ 0.2 W/m2K 

 

Decke gegen unbeheizt (Estrichboden): 30.- CHF/m2

U-Wert ≤ 0.25 W/m2K 

 

Innenwand zu unbeheizt: 45.-CHF/m2

U-Wert ≤ 0.4 W/m2K 

 

Wand/ Boden zu Erdreich/ unbeheizt: 45.- CHF/m2

U-Wert ≤ 0.3 W/m2K zu Erdreich

U-Wert ≤ 0.25 W/m2K zu Erdreich bei Bodenheizung

U-Wert ≤ 0.4 W/m2K zu unbeheizt

Gemeindeförderung

Zusätzlich zu der Landesförderung erhalten Sie von den meisten Gemeinden eine Förderung von bis zu 100% der Landesförderung bis zur jeweiligen Höchstgrenze. Bitte fragen Sie in Ihrem konkreten Fall direkt bei Ihrer Gemeinde an.

Auflagen/ Voraussetzungen

Mindestförderhöhe

Die Fördermassnahme muss so umfangreich sein, dass sie den Förderbeitrag von 2`000 CHF erreicht. 

 

An- und Umbauten/Nutzungsänderungen

Bei Umbauten werden nur bestehende Flächen, welche energetisch saniert werden, gefördert. Massnahmen werden gem. Art. 4 Abs. 2a EEG nicht gefördert, wenn sie aufgrund anderer gesetzlicher Vorschriften zwingend vorzukehren sind. Dies betrifft die Erstellung neuer Flächen (z.B. Anbau oder Dachaufstockung) und Nutzungsänderungen von vorher unbeheizten Räumen in neu beheizte Räume (z.B. Dachboden oder Schopf in neu Wohnnutzung). 

 

Baujahr

Gefördert werden nur Gebäude mit einer Baubewilligung vor dem 30. März 1993. 

 

Projektverfasser/in

Die Förderbeiträge werden nur dann ausgerichtet, wenn eine fachkundige Planung und Ausführung der Massnahmen gewährleistet ist. 

 

Befristung

Die Zusicherung der Förderung ist gemäss Art. 25 EEG befristet. Die Massnahme ist binnen eines Jahres ab der Entscheidung über die Gewährung von Förderbeiträgen zu beginnen und binnen zwei Jahren abzuschliessen. 

 

Verwirkung des Anspruches 

Der Anspruch auf Ausrichtung von Förderbeiträgen erlischt, wenn mit den Massnahmen begonnen wird, bevor eine rechtskräftige Zusicherung der Förderbeiträge vorliegt.